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2020

Girls Choice Future (GCF) Senegal

Senegal

Titre : Girls Choice Future (GCF) Senegal

Pays : Senegal

Partenaire (s) : AMREF Austria - Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika

Période d’exécution : Project start : 01.01.2020 // End : 31.12.2021

Objectif
Das Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zur verbesserten sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte von Mädchen und Frauen und der Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung in der Region Sédhiou in Senegal zu leisten. Durch die Bevollmächtigung von Mädchen unter 15 Jahren soll die Gleichberechtigung gefördert werden. Der Zugang und die Inanspruchnahme qualitätsvoller und umfassender Leistungen zur Sexuellen und Reproduktiven Gesundheit und Rechte soll gesteigert werden.

Dadurch trägt das Projekt zur Erreichung von SDG 5 bei, und dabei insbesondere SDG-Ziel 5.3 zur Beseitigung aller schädlichen Praktiken wie Kinderheirat, Frühverheiratung und Zwangsheirat sowie die Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen.

Groupe cible/ Beneficiaires  : Das Projekt richtet sich an 66.182 weibliche Jugendliche in der Projektregion. Außerdem zählen 120 Mitglieder in Community Based Organisations (CBOs), 50 Anbieter von Gesundheitsleistungen, 25 Beschneiderinnen, 175 führende Personen in den Gemeinden, davon 100 "Anti-FGM Champions", zur direkten Zielgruppe des Projektes.

Activités
Um die auch oft tödlichen Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung zu verhindern, abgesehen von den schwerwiegenden medizinischen und psychologischen Konsequenzen, und Gleichberechtigung zu stärken, setzt das Projekt auf Training, Erziehung und Überzeugungsarbeit nicht nur innerhalb der Familien, sondern vor allem auch durch Veränderungen von lokalen und traditionellen Stammesgesetzen. Die wesentlichsten Punkte der an den lokalen Kontext angepassten Beratungsarbeit umfassen Hygiene, Familienplanung, medizinische Bereiche, sowie die Aufklärung über lebenslange gesundheitlichen Folgen für Frauen und soziale Ausgrenzung. Zu den weiteren Aktivitäten zählen die Förderung und Ausbildung von 100 "Anti-FGM Champions" in Community-Aktivitäten und Aufklärungsarbeit ; Gesprächsforen in den Communities zur Erarbeitung lokal angepasster Lösungen ; Trainings von Mitgliedern in Community Based Organisations ; Aufklärungskampagnen ; Umsetzung sogenannter „Alternative Rites of Passage“ (ARP ; alternative Initiationsriten) ; Gründung einer Information and Communication Technology (ICT) - Plattform zur Verbesserung des Zugangs von Frauen zu qualitätsvollen Dienstleistungen im Bereich Maternal Neonatal and Child Health (MNCH) ; Verbesserung von Leistungen an Schulen und in Gesundheitseinrichtungen.

Financement : OEZA
Budget  : € 62.500,00

Austrian Development Agency

Page publiée le 2 septembre 2021