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2016

De l’eau propre grâce à des filtres à fluor (Ethiopie)

Ethiopie

Entraide Protestante Suisse (EPER)

Titre : De l’eau propre grâce à des filtres à fluor (Ethiopie)

Fluorfilter für sauberes Trinkwasser

Pays : Ethiopie

Date : 2016

Localisation : Äthiopien, Oromia, Borana, Miyo

N° de projet EPER : 706.350

Contexte
Das Projekt ist auf zwei Hauptbereiche fokussiert ; zum einen auf die Beratung, Sensibilisierung und Unterstützung von ländlichen Gemeinden in der Umgebung von Modjo. Die Bevölkerung in den 15 Gemeinden und ihre Wasserkomitees werden für die Präventionsmöglichkeiten von Fluorose sensibilisiert. Weiter werden die verantwortlichen Wasserkomitees in der korrekten Nutzung und Wartung der Wasserfilter aus- und weitergebildet. In den beiden Gemeinden Bofo und Serity werden ausserdem die Wasserleitungen und -tanks instand gesetzt. Schliesslich wird die Produktionsstätte in Modjo für die Produktion der Knochenkohle und den Bau der Fluorfilter gestärkt. Dazu werden die Produktionsabläufe optimiert und das Personal aus- und weitergebildet. Ausserdem werden die Leitungspersonen in betriebswirtschaftlichen Aspekten geschult und es wird mit Unterstützung eines externen Beraters ein Businessplan erarbeitet. Weiter werden die Koordination und Zusammenarbeit mit anderen, an einer sicheren Trinkwasserversorgung interessierten staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und Institutionen intensiviert.

Présentation
Während der beiden vorherigen Projektphasen wurde seit 2011 von HEKS Folgendes erreicht : 1. Die Filter-Produktion mit Knochenmehl ist die einzige dieser Art in Äthiopien und hat Pioniercharakter. Das Projekt hat deswegen auch landesweite Anerkennung erhalten. 2. Die Produktionsstätte hat die staatliche Anerkennung als soziales Unternehmen, eine wichtige Voraussetzung zur Umsetzung der für die nächsten drei Jahre gesetzten Ziele. 3. Lokale Produkte, insbesondere Rinderknochen, werden zur Herstellung der Knochenmehlfilter genutzt, womit neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. 4. Bis Ende 2015 konnte der Zugang zu Wasser mit einem Fluorgehalt unter dem kritischen Grenzwert von 1,5 Milligramm pro Liter für 30 000 Menschen geschaffen werden

Partenaires  : Oromo Self-Help Organisation (OSHO) : Sie ist zuständig für den Aufbau und Betrieb der Filterproduktionsstätte in Modjo und die Arbeit mit der Bevölkerung und ihren Wasserkomitees

Budget 2016 : CHF 127 000.

Présentation : HEKS/EPER

Page publiée le 18 juillet 2017, mise à jour le 7 juin 2018